monotype

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Monotype gibt’s als Shirt, Fetzen und auf Papier im KIOSK
Monotype – was auch immer man sich jetzt darunter vorstellt, die Vorlage zu diesem Motiv stammt von der Monotype Setzmaschine. Die Maschine, 1897 von Tolbert Lanston entwickelt, automatisierte den Schriftsatz schon weitgehend, doch ging sie noch nicht ganz so weit wie Licht- oder Computersatz. Die klassische Monotype besteht aus 2 Geräten, einem Taster (Tastatur) mit dem der gesetzte Text auf Lochstreifen gespeichert wird und einer Gießmaschine, die diese Lochstreifen verarbeitet und einzelne Bleilettern (Monotype) gießt (siehe Fotos).

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Monotype Taster, Gießmaschine und Linotype in Aktion im Basler Papiermuseum, 2007
Der damalige Konkurrent Linotype fasste in seiner Maschine Taster und Gießmaschine in einem Gerät zusammen. Der Name kommt von Line of Type, da das Ding im Gegensatz zur Monotype eine ganze zusammenhängende Zeile ausgibt. Von beiden Geräten erstellte Zeilenformen werden dann zu Druckstöcken zusammengefasst und ergeben die Druckform für den klassischen Buchdruck/Hochdruck. Heute wird, wenn überhaupt noch Hochdruck zum Einsatz kommt, die Druckform über einen Film oder direkt mit Computerdaten belichtet und durch Auswaschen ergibt sich das, für den Hochdruck notwendige, Relief in den Druckplatten. Beide Firmen stellen heute nur noch digitale Schriften her und verkaufen sie.

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