viel los im spartacus

die soli-party fuer die fleischerei ist nun geschichte und die verpflichtende woche hat einen wieder. es wurde lange aufgebaut, was den abend ausmachen sollte und es wurde lange abgebaut, was den abend ausmachte. schoen war’s allemal, und roh und kulturell. leider fanden nur wenige gaeste den weg in’s spartacus, was die ganze sache etwas familiaerer machte. spass hatten wir jedoch alle.

den anfang machte die DREIPUNKTBANDE, die in den raeumen der fleischerei seit laengerem ihren proberaum hat. 70er lastiger punkrock der angenehm lustigen sorte. erklaertes ziel der band ist es, sich so zu benehmen, dass kein veranstalter den fehler einer einladung ein zweites mal begeht. zu uns koennen sie gerne wieder kommen. ziel verfehlt, setzen, sechs ..
das war natuerlich absoluter quatsch, denn den anfang machte ja wohl MISS VERGNUEGEN mit ihrem unwiderstehlichen charme und ihren traurigen, da von liebe handelnden singalong chansons mit aufgemaltem schnauzbart. gendern war gestern. es hat zwar niemand geweint aber mitgenommen ob der dargebotenen schmerzhaften liebeserfahrungen warense alle.
SENORAS ROCKET waren dann ja wohl die dritten. indiepunk ist die schublade. wer’s verpasst hat, war wohl nicht dort und hat was verpasst. wer dort war hat spass am tanzen gehabt ..
nach den bands kam die sintflut .. in personaler form einiger dj’s und musikalischer art von mixture (bitte franzoesisch aussprechen). minimaloldschoolhiphopdrumandbasselectoncajungle hat sehr gefetzt und die mischung machts ja auch irgendwie. und wieder: alle spass und tanz, nix stress und lotta love.
eingerahmt wurde der musikalische part von vielen videoinstallationen und -projektionen, denn visuelle veranlagungen moechten gerne gefoerdert werden bitte.

gedruckt wurde natuerlich wie die sau. es gab diesmal gleich 2 (geschrieben zwei) livedruckbars. sinnigerweise eine textil- und eine papierdruckbar.
an der textildruckbar gab es unheimlich viel zu tun. die fertig bedruckten klamotten gingen geradewegs unter, denn das hauptaugenmerk lag auf dem aufpimpen von selbstmitgebrachter kleidung. jacken, t-shirts, pullover, muetzen und sogar ne hose wurden mit freshen nostyle und coyote prints versorgt und stolzten die traegerinnenbrust! spass, liebe, herzlichkeit und so…
an der papierdruckbar wurde zu hauf propaganda fuer die strasse gedruckt. man will ja vorbereitet sein und der drohenden fleischerei-schliessung unter anderem mit kreativitaet begegnen. eher nicht mit liebe, spass und so zeugs.

ganz nebenbei wurden die innereien des spartacus verschoenert. es wurden waende bedruckt, poster geklebt und gemalt wie sich das gehoert fuer so eine soliparty.

unterm strich war’s ein geiler, uebersichtlicher abend mit “arbeits”stress, guter musikalischer mischung und natuerlich viel spass und liebe.
einige bilder gibts unten auf der hauptseite..

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